Weihnachten 2014

Ich wünsche allen Lesern von kraftwerkschemie.de und ihren Angehörigen ein friedliches 07-01und besinnliches Weihnachtsfest. Vielleicht erfreut uns der Winter ja doch noch mit Schnee und Eis, so dass es doch noch ein „richtiger“ Winter wird.

Allen, die über die Feiertage arbeiten müssen oder die Bereitschaft haben, wünsche ich eine möglichst störungsfreie und entspannte Zeit!
Herzlichst, Ihr
Rudolf Kohler

Bildquelle: Freepik.com

VGB-Standard „Konservieren von Dampfturbosätzen“ – Neuerscheinung

VGB Standard
VGB Standard „Konservieren von Dampfturbosätzen“

Das Thema „Konservierung von Komponenten von Kraftwerksanlagen“ hat bei Betreibern und Komponenten-herstellern mittlerweile einen großen Stellenwert eingenommen.

 

 

 

 

 

Bedingt durch:

  • lange Transportwege (u. a. weltweite Fertigung von Komponenten durch internationale Hersteller),
  • Zwischen- und Langzeitlagerung (u. a. durch ungenügende Planung bzw. Verzögerungen bei Neubauprojekten),
  • längere Revisionszeiträume (u. a. durch lange Betriebslaufzeiten) und
  • geänderte Anforderungsprofile (u. a. durch Energiewende)

sind die Anforderungen an die Art und den Umfang der Konservierung gestiegen.
Das Vermeiden von Schäden an Dampfturbinen und Generatoren sind nur bei frühzeitiger Festlegung und Umsetzung von Maßnahmen möglich.
In dem VGB-Standard wird auf alle Aspekte der Konservierung eingegangen. Gleichzeitig gibt er den Betreibern, Herstellern und Planern eine Basis, wie und in welchem Umfang die Dampfturbinen und Generatoren zu behandeln sind.

Fußspuren

Fussspuren auf Ionentauschern
Fussspuren auf Ionentauschern

Jahrelanger Betrieb von Wasseraufbereitungsanlagen hinterlässt auf den Ionentauscherharzen seine Spuren. Sei es durch Schmutz aus dem Rohwasser, dem Kondensat, den Regenerierchemikalien oder z.B. aus dem verschmutzten Rieseler. Sei es durch die harte osmotische Wechselbelastung zwischen Betrieb und Regeneration (und eventueller Kreislaufführung). Diese Belastung hat sowohl Auswirkungen auf die Funktionalität des Harzes (und auf die Qualität des erzeugten Deionats) als auch auf die rein mechanische Lebensdauer, auf Harzabrieb und Harzbruch.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Harzhersteller ihre Produkte in den letzten Jahren “optimiert” haben. Oder kommt es mir nur so vor, dass die Lebensdauer von Harzen inzwischen kürzer geworden ist, dass sich Probleme mit Ionenaustauschern in den letzten Jahren mehren?

Liegt es einfach daran, dass ich nicht zu den “guten” Anlagen gerufen werde, um deren Funktion zu bestätigen, sondern nur zu den “Problembären”? Oder liegt es gar nicht an den Harzen, sondern an den Apparaten, weil die Anlagenbauer sich immer wieder dadurch bestätigen müssen, dass sie das Rad neu erfinden und sich und die Betreiber erneut das Lehrgeld bezahlen lassen, das schon vor 20, 30 Jahren bezahlt werden musste?

Bildnachweis: misterQM / photocase.com

Hallo Welt!

Nach längerer Abstinenz habe ich heute den Weblog Kraftwerkschemie.de wieder aktivieren können. Leider ist der alte Weblog durch den Serverwechsel komplett verloren gegangen.

Ich hoffe, der Weblog findet bald wieder seine Leserschaft und freue mich über entsprechende Resonanz!

Herzlichst

Rudolf Kohler