VGB PowerTech 03/2017 – Fachgutachten über BVT-assoziierte Emissionswerte für Quecksilberemissionen in die Luft aus bestehenden Braunkohlekraftwerken mit Kohlenstaubfeuerung im LCP BREF-Überarbeitungsverfahren

Der Autor Alfons Kather beschreibt in der aktuellen VGB PowerTech:

Die BVT-assoziierten Emissionswerte (BAT-AELs) für Quecksilber (Hg) in die Luft aus bestehenden Braunkohlekraftwerken mit einer Feuerungswärmeleistung (MWth) ≥ 300 sind im endgültigen LCP BREF Entwurf als Jahresmittelwerte zwischen < 1 und 7 μg/Nm3 festgelegt. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse dieses Gutachtens sollte der Bereich für die neuen Hg-BATAELs für bestehende Braunkohlekraftwerke mit Kohlenstaubfeuerung zwischen 5 und 9 μg/Nm3 festgelegt werden, wenn der Hg-Gehalt der trockenen Braunkohle weniger als 0,22 mg/kg beträgt. Höhere Quecksilbergehalte als 0,22 mg/kg im trockenen Brennstoff sind im Rahmen des Genehmigungsverfahrens der betroffenen Anlage zu berücksichtigen.
Der komplette Artikel kann hier heruntergeladen werden.

VGB PowerTech 03/2017 – Vergleich von Kationenaustauscherharz und Elektrodeionisierung mit dem Verfahren AMI CACE in der Anwendung in Kraftwerken

Im Bereich der online-Analytik im Kraftwerksbereich gibt es immer wieder Neuerungen. Ein Anbieter von Analysatoren hat sich des Themas „Säureleitfähigkeit“ angenommen. In dem Artikel in der neuen VGB PowerTech beschreibt Manuel Sigrist von Fa. Swan ein neues Produkt, das den Austausch von Kationentauscherharzen künftig obsolet macht: VGB PowerTech 03/2017 – Vergleich von Kationenaustauscherharz und Elektrodeionisierung mit dem Verfahren AMI CACE in der Anwendung in Kraftwerken weiterlesen

VGB PowerTech 03/2017 – Deaktivierung von SCR-Katalysatoren durch Kalium

Die Autoren Brian Kjærgaard Olsen, Frauke Kügler, Francesco Castellino, Leonhard Schill, Rasmus Fehrmann und Anker Degn Jensen beschreiben in der aktuellen VGB PowerTech die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu möglichen Alkali-Hemmern zur Reduzierung der Kaliumvergiftung von SCR-Katalysatoren:

Die Verwendung von Beschichtungen zum Schutz von auf Vanadium basierenden SCR-Katalysatoren gegen Kaliumvergiftung wurde durch Experimente im Labor- und Pilotanlagenmaßstab untersucht. Die Fähigkeit der Grenzschicht, VGB PowerTech 03/2017 – Deaktivierung von SCR-Katalysatoren durch Kalium weiterlesen

VGB PowerTech 03/2017 – Editorial

Neue Perspektiven für die Kraftwerkschemie

von Mehmet Topoli

Seit dem letzten Jahrzehnt steht die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern unter massivem Wettbewerbsdruck der hoch subventionierten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Zudem durchlebt die Stromwirtschaft seit der Katastrophe im Kraftwerk Fukushima Daiichi im Jahr 2011 eine permanente (R)Evolution: Zunächst war da die Energiewende, die nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rest der westlichen Welt Änderungen in der Energiepolitik einleitete. Dann kam das Übereinkommen von Paris, mit dem eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen, eine Umstellung der Energieversorgung VGB PowerTech 03/2017 – Editorial weiterlesen

VGB PowerTech 03/2017 – Regeneration von SCR-Katalysatoren – Untersuchung verschiedener Einflussfaktoren auf den Nassreinigungsprozess

Die Autoren Anne Wiesel, Anja Schuster der EnBW und Herwig Maier (ex EnBW) beschreiben in ihrem Artikel in der aktuellen VGB PowerTech die unterschiedlichen Einflussfaktoren auf den Nassreinigungsprozess von SCR-Katalysatoren:

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre ist die Ergründung von Deaktivierungsmechanismen bei SCR-Katalysatoren ein wichtiges Thema. Ziel ist zum einen die Vermeidung ungeplanter Blockstillstände durch plötzliches Versagen der SCR-Anlage und zum anderen, Methoden und Verfahren zu entwickeln, um die Aktivität erschöpfter Katalysatoren wieder anzuheben. In einer Technikumsanlage am Kraftwerksstandort Altbach wurden in den letzten Jahren umfangreiche Untersuchungen zur weiteren Optimierung eines Verfahrens zur Katalysatorregeneration durchgeführt.

VGB PowerTech 03/2017 – 13 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Chemie für ein Kohlekraftwerk und anstehende Herausforderungen

Die Autoren Mehmet Topeli und Ceren Davutluoglu der türkischen Isken Energy berichten in der aktuellen VGB PowerTech:
Vorgestellt werden zwei für den Betreiber wichtige Herausforderungen sowie dafür entwickelte Lösungen aus dem Bereich der Chemie von zwei 660-MW-Kohlekraftwerken in der Türkei. Hierbei ist besonders zu beachten, dass Hersteller und Betreiber unterschiedliche Sichtweisen für die Perspektiven ihrer Technologie besitzen. Betreiber sind hier aufgrund der zu erwartenden technischen Laufzeiten ihrer Anlagen auf deutlich hohe Zeiten VGB PowerTech 03/2017 – 13 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Chemie für ein Kohlekraftwerk und anstehende Herausforderungen weiterlesen

VGB PowerTech 03/2017 – Konzept für das Online-Monitoring der Kraftwerkschemie in Eskoms neuen Kohlekraftwerken Kusile und Medupi

Ken Galt von Eskom berichtet in einem Artikel in der aktuellen VGB PowerTech über das Online-Monitoring-Konzept in den neuen Kohlekraftwerken:
Der südafrikanische Energieversorger Eskom baut derzeit seinen Erzeugungspark aus. Dies umfasst auch die zwei Kohlekraftwerke an den Standorten Medupi und Kusile. In den beiden Neubauanlagen wird zur Optimierung der Wasser-Dampf-Chemie ein umfassendes Online-Monitoring eingesetzt werden. VGB PowerTech 03/2017 – Konzept für das Online-Monitoring der Kraftwerkschemie in Eskoms neuen Kohlekraftwerken Kusile und Medupi weiterlesen

42. BImSchV im Bundeskabinett verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am 23.03.2017 den Entwurf für die „Zweiundvierzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider – 42. BImSchV)“ beschlossen.
http://presseservice.pressrelations.de/pressemitteilung/hendricks-staerkt-schutz-vor-legionellen-612478.html

http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/legionellen-warstein-bundesverordnung-100.html

Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates und soll noch in 2017 in Kraft treten. Der Bundesrat wird sich voraussichtlich in seiner Sitzung am 12.5.2017 mit der Verordnung (Drucksache 242/17) befassen.

Das Ziel der neuen Verordnung ist es laut Pressemitteilung des BMUB vom 22. März, „die Bildung hoher Legionellen-Konzentrationen in diesen Anlagen zu verhindern und gesundheitliche Risiken in deren Umgebung zu vermeiden. Dazu wird eine Anzeigepflicht für neue und bestehende Anlagen eingeführt. Diese ermöglicht es den lokalen Behörden im Fall eines Legionellen-Ausbruchs schneller und effektiver zu handeln und mögliche Austragungsorte ausfindig zu machen.“

Nach längerer Pause…

… melde ich mich wieder auf die Seite zurück. Die letzten Monate hatte ich meinen Fokus auf andere Bereiche zu lenken – Umgang mit wassergefährdenden Stoffen war ein Thema, das mich mehr beschäftigt hat als mir eigentlich lieb ist.

Aber ich werde jetzt hier wieder aktiver werden. Versprochen!

Themen, die mich aktuell beschäftigen, und über die ich hier berichten werde:

  • Verlust der Herstellergarantie, wenn Großwassereraumkessel bei salzfreier / salzarmer Fahrweise mit filmbildenden Aminen konditioniert werden
  • Umstellung der Konditionierung von Wasser-Dampf-Kreisläufen von filmbildenden Aminen auf die klassische Ammoniak-/Trinatriumphosphatfahrweise
  • Überwachung von Wasser-Dampf-Kreisläufen unter veränderten Anforderungen durch die deutsche Energiewende

Ich hoffe, mir bleibt die Zeit dazu – es stehen augenblicklich auch weitere Themen an.

Ihr
Rudolf Kohler

Wissenssicherung

Kennen Sie das? Im Betrieb läuft alles rund, langjährige erfahrene Mitarbeiter betreiben die Anlagen so, dass sie „geräuschlos“ arbeiten und die gewünschten Ergebnisse liefern. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Gerade in Wasseraufbereitungsanlagen erlebe ich diese Situation recht oft. Diese Anlagen stehen ja oft nicht im unmittelbaren Fokus der Betriebsleitung, sie haben eben ein Betriebsmittel zu liefern.

Wie sieht es aber aus, wenn der bewährte Mitarbeiter ausfällt, ausscheidet oder in Ruhestand geht? Beides passiert meist plötzlicher als sich die Vorgesetzten dies wünschen. Dann wird die Anlage noch eine Weile ähnlich geräuschlos weiterlaufen. Nun ja – so sollte halt eine gute Anlage funktionieren, vielleicht stellt sich der Vorgesetzte sogar die Frage, weshalb habe ich hier so lange einen Mitarbeiter beschäftigt.

Aber nach einiger Zeit fängt es an, in der Anlage zu knirschen, die Leistung und/oder die Qualität lässt nach. Und dann beginnt das Drama – jetzt muss sich ein anderer Mitarbeiter oder ein Externer mit Wissenssicherung weiterlesen